Ein enger Flur, eine vollgestellte Küche, ein Bad mit vielen Einwegartikeln, und im Wohnzimmer stapelten sich Kartons mit „für später“. Nichts Ungewöhnliches, aber eindeutig hemmend. Fotos, Raummaße und eine Liste der täglichen Wege zeigten Reibungsverluste. Der Blick ohne Urteil war entscheidend: Nicht alles muss weg, doch vieles braucht eine neue Aufgabe. So begann die Reise mit Respekt fürs Bestehende statt radikalem Neustart.
Eine Woche lang wurden Verpackungen, Essensreste, Altglas, Papier, alte Textilien und Elektrokleinteile getrennt gesammelt und gezählt. Schnell zeigte sich: Kaffee-Kapseln, Badezimmer-Proben, Lieferboxen und Lebensmittelverschwendung waren die Haupttreiber. Priorität erhielt, was täglich anfiel und rasch zu ändern war. Diese Erkenntnisse führten zu einfachen Hebeln, wie Mehrwegbechern, Nachfüllseifen und einem strukturierten Vorratsplan, der Lust auf Kochen statt Spontankäufe weckt.
Statt eines großen Sprungs wurden drei Etappen festgelegt: Sofortmaßnahmen für Alltagserleichterung, mittelfristige Änderungen an Einrichtung und Lagerung, und langfristige Investitionen in langlebige Lösungen. Jede Etappe bekommt messbare Kennzahlen, Fotos vorher–nachher und ein kleines Ritual zum Feiern. Teile deine Etappen gern in den Kommentaren; das gegenseitige Sichtbarmachen hilft, dranzubleiben und aus Rückschlägen freundlich zu lernen.
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